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Das Tempo-Limit ist reine Symbolik und (fast) CO2-neutral
Ein Tempolimit auf den verbleibenden zwei Prozent nicht limitierter Straßen in Deutschland bewirkt eine marginale Senkung des CO2-Ausstoßes. Die Rede ist von deutlich weniger als einem Prozent. Zum Vergleich: Kraftwerke haben hierzulande einen Anteil am CO2-Ausstoß von über 40 Prozent. Stellt man die Relationen in Rechnung, wird schnell klar: Über die Abschaffung von Kohlekraftwerken, die größten CO2-Emittenten bei der Stromerzeugung, wird definitiv viel zu wenig geredet. Und über Autos, die gar kein CO2 ausstoßen, auch (momentaner Anteil der Pkw am gesamten CO2-Ausstoß in Deutschland gut elf Prozent).
Laut einer Untersuchung des Umweltbundesamts würde sogar bei Tempo 120 auf deutschen Autobahnen der CO2-Ausstoß nur um 0,3 Prozent gesenkt werden!
Quellen:
FOCUS vom 20.03.07
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Umweltauswirkungen von Geschwindigkeitsbeschränkungen: 54-seitiger Bericht des Umweltbundesamtes (UBA), Juni 1999
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Das Durchschnittstempo auf den Autobahnen liegt ohnehin bereits deutlich unter 120 Km/h
Wozu dann noch ein weiterer Eingriff in die Freiheitsrechte? Alleine die Diskussion wirkt angesichts der faktischen Durchschnittsgeschwindigkeit wie ein Hohn.
Quelle: ADAC-Angaben laut Tagesspiegel vom 28.12.2006
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CO2 kann im innerörtlichen Straßenverkehr schnell & einfach eingespart werden
Statt auf der Autobahn kann CO2 im städtischen Autoverkehr umweltfreundlich eingespart werden: Ideologisch begründete rote Wellen auf Hauptstraßen abschaffen – das spart enorm viel „Anfahr-Sprit“ und CO2. Was wir also benötigen, sind vernünftige Signalschaltungen statt sprittfressende und umweltfeindliche Stop & Go Wellen..
Wir haben ohnehin bereits auf rund der Hälfte aller Autobahnen Tempo-Limit
Das ist auch gut so, wenn wegen Baustellen oder verengten Farbbahnen langsames Fahren erforderlich ist. Laut ADAC gilt auf 30 Prozent der Autobahnstrecken ein dauerhaftes Tempolimit. Auf weiteren 17 Prozent gilt zumindest zeitweise eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit.
Quelle: >> Externer Link
Erwiesenermaßen passieren mehr Unfälle dort, wo zu viele Verkehrsschilder und Einschränkungen herrschen
Untersuchungen haben gezeigt, dass man vorsichtiger und aufmerksamer fährt, wenn es weniger Schilder und Vorschriften gibt. Untersuchungen in den Niederlanden haben sogar gezeigt, dass nach dem Entfernen von Schildern in der Stadt Herlen Unfallzahlen und Durchschnittsgeschwindigkeit merkbar gesunken sind, da die Menschen jetzt intuitiv mehr Rücksicht aufeinander nehmen.
Quellen: ORF-Sendung vom 26.04.2006 >> Externer Link >> Externer Link
Landstraßen sind sicherheitstechnisch ein Problem - nicht die Autobahnen
Auf Landstraßen passieren fünf Mal so viele tödliche Unfälle wie auf Autobahnen. Nach wie vor passieren die meisten Unfälle mit Personenschaden innerorts (67%), aber auf Landstraßen gibt es die meisten Getöteten. 60% der Verkehrstoten im letzten Jahr kamen auf Landstraßen (außerorts ohne Autobahnen) ums Leben.
Quellen:
Statistisches Bundesamt, 2006
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Landesunfallkonferenz / Dossier 2007 in AutoMotorSport
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Wenn Geschwindigkeit das Problem wäre, müssten wir alle nur noch 30 Km/h fahren
Regeln im Straßenverkehr sind immer ein Kompromiss aus Zweckmäßigkeit und Sicherheit. Sonst dürften wir alle nur noch 30 fahren.
Deutschlands Autobahnen zählen zu den sichersten Straßen weltweit
Pro Milliarde Fahrzeugkilometer kamen hierzulande 2004 3,22 Menschen ums Leben. In Österreich, wo bereits ein Tempolimit von 130 km/h gilt, liegt die Zahl bei 4,8 Verkehrstoten. Dass strenge Tempolimits nicht zwangsläufig zu weniger Toten führen, zeigen auch die Beispiele Belgien, USA oder Japan. Dort lag die Getötetenrate im Jahr 2004 bei 6,19 (Belgien), 5,22 (USA) und 4,01 (Japan).
Quelle: MVregio Landesdienst vom 20.09.2005
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Deutschland = Autofahrerland – ein wichtiger Arbeitsmarkt würde zerstört werden
Deutsche Autos sind ein Exportschlager, nichtzu letzt auch wegen des Images vom Deutschland, der freien Autofahrer. Das muss so bleiben, Arbeitsplätze sind sonst in Gefahr; zudem würde die Inlandsnachfrage sinken.
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Die Worte sprechen für sich…
Autor dieses Zitats: Benjamin Franklin (Maßgeblicher Gründer der USA)
Da ich im Außendienst unterwegs bin, wäre 130 eher eine Schikane.
Da sollte lieber das "Elefantenrennen" über zig Kilometer verboten werden. Bei dem heutigen Verkehrsaufkommen ist Vollgas sowieso nicht mehr möglich. Die Politiker sollten ihre Zeit lieber sinnvoller einsetzen.
Die Autofahrer sind doch sowieso schon die "Melkkühe" der Nation - warum schikaniert man uns dann noch mehr ?
Die große Koalition hat zusammen mit der FDP die Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf Autobahnen erneut abgelehnt. Das wurde am Mittwoch (7.5.) im Bundestag bestätigt.
Was geschieht danach ?
Alle gesammelten Stimmen werden Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich übergeben